Das Recht des gehörlosen Kindes, zweisprachig aufzuwachsen

Das Recht des gehörlosen Kindes, zweisprachig aufzuwachsen ist der Titel eines Artikels von François Grosjean. Dieser Artikel sieht die Notwendigkeit des taubes Kindes  zweisprachig aufzuwachsen, einerseits mit Hilfe der Gebärdensprache und anderseits mit Hilfe der gesprochenen Sprache –  in ihrer schriftlichen Form und, wenn möglich, in ihre gesprochene Modalität. Zweisprachige Auszuwachsen ist wichtig, weil die Sprache eine Reihe von Funktionen, wie in dem Artikel erkannt ist, erfüllt:

  • Das gehörlose Kind braucht die Sprache, um mit seinen Eltern und Verwandten so schnell wie möglich zu kommunizieren.
  • Das gehörlose Kind braucht die Sprache, um seine kognitiven Fähigkeiten während der Kindheit entwickeln, wie zum Beispiel: das Denken, das abstrakte Denken, das Auswendiglernen.
  • Das gehörlose Kind braucht die Sprache, um Wissen weltweit zu erwerben.
  • Das gehörlose Kind braucht die Sprache, um mit der umgebenden Welt voll zu kommunizieren.
  • Das gehörlose Kind braucht die Sprache, um kulturell zu beiden Welten (gehörlose Welt und der hörenden Welt) zu gehören.

François Grosjean betont in seinem Artikel die Bedeutung, so früh wie möglich mit Gebärdensprache anzufangen und nicht zu lang zu warten, da es Verzögerungen in der  Entwicklung der Sprache, kognitive, soziale und personelle Kompetenzen von gehörlosen Kindern verursachen kann.

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